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Stargard
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Stargard (deutsch Stargard in Pommern, 1950â2015 polnisch Stargard SzczeciĹski []) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Sie ist Sitz der gleichnamigen Landgemeinde und des Powiat Stargardzki sowie Teil der Agglomeration Stettin.
Contents
⢠Geographie
⢠Lage
⢠Stadtgliederung
⢠Geschichte
⢠1140 bis 1800
⢠Demographie
⢠Wirtschaft
⢠Religionen
⢠Verkehr
⢠Bauwerke
⢠Museen
⢠Politik
⢠Stadtpräsident
⢠Stadtrat
⢠Ehrenbßrger
⢠Gmina Stargard
⢠Literatur
⢠Quellen
⢠Weblinks
⢠FuĂnoten
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Geographie
Lage
Stargard liegt in Hinterpommern, am linken Ufer des Flusses Ina, in etwa 20 m n.p.m. HĂśhe. Zehn Kilometer westlich liegt der 36 Quadratkilometer groĂe Jezioro Miedwie, Zentrum der Stettiner Seenplatte, 32 Kilometer Ăśstlich von Stettin.
Durch Stargard verläuft der 15. Längengrad (Meridian), so dass hier die wahre Ortszeit der Mitteleuropäischen Zeit entspricht.
Stadtgliederung
Die Stadt ist in folgende Stadtteile unterteilt:
Im äuĂersten SĂźdwesten des Stadtgebietes liegt die WĂźstung Hufenitz.
Geschichte
1140 bis 1800
Stargard ist eine der ältesten pommerschen Städte, schon 1140 wird ein âcastrum Stargordâ erwähnt (slawisch stari gord, das heiĂt alte Burg oder Altstadt).cite-ref-2[2] Die Lage der slawischen Burg steht nicht fest. Im 8. Jahrhundert hatte sich einige Kilometer sĂźdlich des heutigen Stadtzentrums die slawische Siedlung Osetno entwickelt. In ihrer Nachbarschaft entstand durch Zuwanderung von deutschen Siedlern eine neue Ortschaft, die sich ab 1229 mit einer Wehranlage versehen mit drei TĂźrmen und vier Toren umgab. Der pommersche Herzog Barnim I. verlieh ihr 1243 oder 1253 das Magdeburger Stadtrecht.cite-ref-3[3] Sein Nachfolger Bogislaw IV. gewährte der Stadt 1294 als Ausgleich fĂźr das von den Polen zerstĂśrte Schloss freie Schifffahrt Ăźber die Ihna bis zur Ostsee. Als 1295 das Herzogtum Pommern geteilt wurde und Stargard zu Pommern-Wolgast kam, wurde der Stadt das dort vorherrschende lĂźbische Stadtrecht Ăźbertragen. Am 8. Juni 1372 wurde in Stargard der Teilungsvertrag von Pommern-Wolgast durch die HerzĂśge Wartislaw VI. und Bogislaw VI. geschlossen. Stargard selbst war inzwischen unter die Regentschaft von Pommern-Stettin gekommen.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
Die Stadt, die sich zu einem bedeutenden Handelsplatz entwickelt hatte, war bereits 1363 der Hanse beigetreten. Gehandelt wurde hauptsächlich mit Getreide. DarĂźber kam es mit Stettin zu Streitigkeiten, die 1428 so weit eskalierten, dass Stargard von Stettiner Freischärlern Ăźberfallen und geplĂźndert wurde. Die PommernherzĂśge Bogislaw VIII. und sein Sohn Bogislaw IX. machten in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts Stargard zu ihrer Residenz. 1524 leitete Johannes Knipstro in Stargard die Reformation ein. 1633 wurde die protestantische Lehranstalt Collegium Groeningianum erĂśffnet. Im DreiĂigjährigen Krieg verminderte sich der Wohlstand der Stadt durch wechselnde Besetzungen und Kämpfe der Kaiserlichen mit den Schweden.
1635 wurden durch einen GroĂbrand weite Stadtteile zerstĂśrt. Auch das GrĂśningsche Collegium brannte ab. Nach dem Aussterben des pommerschen Herzoghauses kam Stargard 1648 durch den Westfälischen Frieden mit Hinterpommern an Brandenburg. 33 Jahre nach seiner ZerstĂśrung wurde das GrĂśningsche Collegium unter KurfĂźrst Friedrich Wilhelm neu aufgebaut und 1668 wieder erĂśffnet. Stargard wurde die Hauptstadt von Hinterpommern, hatte aber schwere Nachteile im Handel wegen der ZĂślle, die Schweden an der MĂźndung der Ihna in die Oder erhob. 1657 geriet Stargard zwischen die Fronten des Polnisch-Schwedischen Krieges, Soldaten beider Seiten zogen durch die Stadt.
Um 1670 gab es eine Zuwanderung von Hugenotten aus Frankreich. Infolge des BevĂślkerungszuwachses wuchs die Stadt Ăźber ihren mittelalterlichen Kern hinaus, und es entstanden die Friedrich-Wilhelm-, Luise- und Jobstvorstadt. Die Nachteile des Ăbergangs der Hauptstadtfunktion an Stettin nach der Annexion Altvorpommerns durch PreuĂen 1720 konnte durch den nunmehr freien Zugang zur Oder nicht ausgeglichen werden. Im Jahr 1791 lebten in Stargard 5912 Personen, darunter 243 Juden. Damit lag der jĂźdische BevĂślkerungsanteil in Stargard bei rund vier Prozent und war somit durchschnittlich drei Mal hĂśher als in anderen Städten Hinterpommerns.cite-ref-6[6]
1800 bis in die Gegenwart
Vorßbergehend wurde der Sitz der pommerschen Regierung während der franzÜsischen Besetzung Stettins von 1806 bis 1814 unter Blßcher als Militärgouverneur wieder nach Stargard zurßckverlegt.
Die preuĂische Regierung erhob 1818 anlässlich der Reorganisation der Territorialverwaltung Stargard zur Kreisstadt des Kreises Saatzig in der Provinz Pommern. 1846 wurde die Stadt an die 1848 fertiggestellte Bahnstrecke StettinâPosen angeschlossen, 1859 erfolgte die Inbetriebnahme des Eisenbahnausbesserungswerks. Im Sommer 1866, als Stargard ca. 16.500 Einwohner zählte, starben hier etwa 500 Personen an der Cholera-Epidemie, die in SĂźd- und Westeuropa ausgebrochen war.cite-ref-7[7] Um Platz fĂźr die expandierende Wirtschaft zu schaffen, wurde 1869 die Stadtmauer zu groĂen Teilen abgerissen. Am Ende des Jahrhunderts hatte sich eine leistungsstarke Industrie angesiedelt, zu der Maschinen-, Lack- und Dachpappenwerke gehĂśrten. AuĂerdem hatte sich die Provinzialobstbaumschule niedergelassen. Monatlich fanden Vieh- und Pferdemärkte und einmal jährlich ein Leinwandmarkt statt.
Das Stadttheater Stargard war ein Veranstaltungssaal im 19. und frĂźhen 20. Jahrhundert.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts war Stargard Sitz des Landgerichts Stargard sowie eines Landratsamts und hatte ein Gymnasium, eine Realschule und eine landwirtschaftliche Winterschule.cite-ref-mkl-8-0[8] Nachdem die Einwohnerzahl auf Ăźber 25.000 angestiegen war, erhielt die Stadt zum 1. April 1901 kreisfreien Status, behielt aber das Landratsamt fĂźr den Kreis Saatzig. In Stargard wurde die Regionalzeitung Stargarder Zeitung herausgebracht.
Um das Jahr 1930 hatte die Stadt eine FlächengrĂśĂe von 42,1 km²; im Stadtgebiet gab es sieben Wohnorte:cite-ref-st-bs-9-0[9]
1. Giesenfelde
2. Lindenhof
3. Mexiko
4. Stargard i. Pom.
5. Stuthof
6. Torfmoor
7. Wiesenwärterhaus
In allen Wohnorten zusammen standen 1965 Wohngebäude.cite-ref-st-bs-9-1[9]
Als nach dem Ersten Weltkrieg viele Bewohner der an Polen verlorenen preuĂischen Provinzen WestpreuĂen und Posen zuzogen, wurde Stargard in der Amtszeit von OberbĂźrgermeister Albert Kolbe durch neue Siedlungen an der Peripherie bedeutend erweitert.
Um 1935 gab es in Stargard unter anderem Ăźber zwei Dutzend GasthĂśfe, zwei CafĂŠs, zwei Weinstuben, drei Kaufhäuser, acht Bankgeschäfte, zwei Molkereien, drei MĂźhlen, eine Mineralwasserfabrik, zwei Bierbrauereien, eine Essigfabrik, eine Dachpappenfabrik, eine Drahtzaunfabrik, ein Holzsägewerk, ein Kalksandsteinwerk, eine Karosseriefabrik, sieben Maschinenfabriken (darunter drei Landmaschinenfabriken), zwei MĂśbelfabriken, drei MetallgieĂereien, zwei Waagenfabriken, zwei Seifenfabriken, eine Ziegelei, Ăźber ein Dutzend Viehhandlungen und zahlreiche Handwerksbetriebe und Dienstleister.cite-ref-10[10]
Bis 1945 gehĂśrte die Stadt Stargard zum Regierungsbezirk Stettin in der preuĂischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs.
Am 6. Oktober 1944 wurde Stargard (Hauptziel Flugplatz) von 199 Bombern des Typs Boeing B-17 âFlying Fortressâ der United States Army Air Forces mit 493 Tonnen Bombenlast angegriffen.cite-ref-11[11]
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt Stargard zwischen dem 1. und 3. März 1945 durch sowjetische Bombenangriffe zu 70 Prozent zerstĂśrt. Am 4. März 1945 wurde sie von der Roten Armee besetzt. Im Sommer 1945 ĂźberlieĂ die Sowjetunion Stargard zusammen mit ganz Hinterpommern der Volksrepublik Polen zur Verwaltung. Es wurde nun der Ortsname Stargard SzczeciĹski eingefĂźhrt. In der darauf folgenden Zeit begann die allmähliche Zuwanderung polnischer Migranten, die zum Teil im Zuge der Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944â1946 vertrieben worden waren. Die einheimische BevĂślkerung Stargards wurde von der Ăśrtlichen polnischen VerwaltungsbehĂśrde Ăźber die Oder nach Westen vertrieben.
In der Nachkriegszeit wurde die Stadt wieder aufgebaut, und die wichtigsten Baudenkmäler, wie das Rathaus, wurden restauriert. Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wurde der Name der Stadt wieder auf Stargard festgesetzt.cite-ref-12[12] Mit dem Zwei-plus-vier-Vertrag und dem deutsch-polnischen Grenzvertrag von 1990 wurde die vÜlkerrechtliche ZugehÜrigkeit Stargards zu Polen bestätigt.
Demographie
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1791 | 0 5912 | davon 243 Juden [ 13 ] |
| 1816 | 0 8156 | [ 14 ] |
| 1818 | 0 8156 | [ 15 ] |
| 1867 | 16.867 | [ 16 ] |
| 1871 | 17.280 | darunter 16.356 Evangelische, 339 Katholiken, 183 sonstige Christen und 402 Juden [ 16 ] |
| 1875 | 20.173 | [ 17 ] |
| 1880 | 21.816 | [ 17 ] |
| 1885 | 22.112 | [ 17 ] |
| 1890 | 23.785 | davon 1222 Katholiken und 583 Juden [ 17 ] |
| 1905 | 26.907 | mit der Garnison (ein Grenadierregiment Nr. 9), davon 1387 Katholiken und 410 Juden [ 8 ] |
| 1910 | 27.551 | am 1. Dezember, davon 25.623 Evangelische, 1136 Katholiken und 346 Juden; 1758 Militärpersonen [ 18 ] [ 17 ] |
| 1925 | 32.545 | davon 30.149 Evangelische, 960 Katholiken und 297 Juden [ 19 ] |
| 1933 | 35.804 | davon 34.089 Evangelische, 1041 Katholiken, neun sonstige Christen und 251 Juden [ 17 ] |
| 1939 | 37.762 | davon 35.121 Evangelische, 1211 Katholiken, 365 sonstige Christen und 79 Juden [ 17 ] |
Die Stadt Stargard umfasst ein Gebiet von 48 km² mit heute rund 70.000 Einwohnern. Hierzu gehĂśrt auĂer der Stadt noch die Ortschaft Kluczewo (KlĂźtzow).
Wirtschaft
Auf einem bis 1992 betriebenen Militärflugplatz wurde ein Gewerbegebiet eingerichtet. Ansässige Unternehmen sind u. a. die japanische Firma Bridgestone und die finnische Firma Cargotec.
Religionen
Die BevĂślkerung von Stargard war seit der Reformation bis Kriegsende 1945 groĂmehrheitlich evangelisch. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Stargard vier evangelische Kirchen, eine katholische Kirche und eine Synagoge.cite-ref-mkl-8-2[8] Die 1913 errichtete Neue Synagoge an der SpeicherstraĂe Ăźberstand in der Pogromnacht im November 1938 zwei ZerstĂśrungsversuche und blieb als eines der wenigen jĂźdischen Gotteshäuser in Deutschland in dieser Nacht erhalten. Allerdings wurde kurz darauf die Decke der Synagoge gesprengt, was das Gebäude so stark beschädigte, dass es aus SicherheitsgrĂźnden geschlossen werden musste. Das Gebäude wurde später abgerissen, aber die Nachbargebäude blieben stehen.cite-ref-20[20] Der Bestand an KirchenbĂźchern der evangelischen Kirchspiele in Stargard reichte bis ins 17. Jahrhundert zurĂźck.cite-ref-21[21]
Nach Kriegsende wurden die christlichen Kirchen von der polnischen Administration zugunsten der polnischen katholischen Kirche zwangsenteignet und vom polnischen katholischen Klerus âneu geweihtâ.
Die seit 1945 und Vertreibung der einheimischen Stadtbewohner anwesende polnische Einwohnerschaft ist Ăźberwiegend katholisch.
Die Kirche âVerklärung des Herrnâ in der ul. NadbrzeĹźna gehĂśrt zur altkatholischen Gemeinde der Polnisch-Katholischen Kirche.cite-ref-22[22]
Verkehr
In Stargard kreuzen sich die LandesstraĂen 10 (droga krajowa 10) von Stettin nach Bydgoszcz (Bromberg) und 20 von Stargard nach Danzig. Die StraĂe 10 ist im Bereich von Stargard als SchnellstraĂe S10 eine UmgehungsstraĂe.
Stargard ist ein Eisenbahn-Knotenpunkt mit einem Bahnhof an der Bahnstrecke PoznaĹâSzczecin (PosenâStettin), der Endpunkt der Bahnstrecke GdaĹskâStargard (DanzigâStargard) ist und Ausgangspunkt der meterspurigen Saatziger Kleinbahnen war.
SehenswĂźrdigkeiten
Bauwerke
Trotz der schweren ZerstĂśrungen im Zweiten Weltkrieg und dem folgenden Wiederaufbau, der sich auf die Wahrzeichen der Stadt beschränkte und ansonsten mit zweckmäĂiger Blockbebauung auf neuem StraĂennetz die historische Struktur der Altstadt zerstĂśrte, erinnern noch zahlreiche Baudenkmäler der Backsteingotik an die Architektur der alten Hansestadt.
⢠Die grĂśĂte Kirche Pommerns ist die Stadtpfarrkirche St. Marien, eine dreischiffige gotische Backsteinbasilika mit SterngewĂślben.
⢠Die spätgotische Johanniskirche ist eine dreischiffige Hallenkirche. Nach dem Baubeginn im 13. Jahrhundert erhielt sie ihre gegenwärtige Gestalt im 15. Jahrhundert. Die Grundsteinlegung des Turms erfolgte 1408; der Turm stĂźrzte 1697 ein und wurde bis 1699 wieder aufgebaut.cite-ref-23[23] Der Turm ist mit der Stargarder Blende verziert und erhielt in den Jahren 1892â1893 einen neuen Turmhelm, was ihn auf 99 m erhĂśhte. Im Chorumgang findet sich ein in Pommern einzigartiges ZellengewĂślbe der Kapellen.
⢠Die neogotische Heilig-Geist-Kirche geht auf eine in das 14. Jahrhundert datierte Vorgängerkapelle zurßck.
⢠Die Kirche St. Peter und Paul der Polnisch-Orthodoxen Kirche wurde von 1889 bis 1890 aus roten Backsteinen im neugotischen Stil als Christuskirche der evangelisch-reformierten Gemeinde erbaut. Sie dient seit 1953 der orthodoxen Gemeinde.
⢠Die Kirche der Verklärung der Polnisch-Katholischen Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil fßr die Gemeinde der Altkatholiken erbaut. 1984 wurden die zwei westlichen Joche der Kirche beseitigt und eine neue Westfassade geschaffen.
⢠Die Heilig-Kreuz-Kirche im Ortsteil Kluczewo (Klßtzow) wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts im gotischen Stil aus Feldsteinen und Ziegeln erbaut. Im Untergeschoss des Turms befindet sich ein Spitzportal. Die Fassaden des Turms sind mit zwei Blenden geschmßckt, die der Marienkirche in Stargard nachempfunden sind.
⢠Wichtigster Profanbau ist das Renaissancerathaus aus dem 16. Jahrhundert. Dessen Marktfassade wird von einem geschwungenen, mit einer reichen, der Gotik verpflichteten MaĂwerkverzierung gefĂźllten Stufengiebel eingenommen. Das Ăźbrige Erscheinungsbild, wie der rĂźckwärtige Volutengiebel zeigt eine schlichtere Renaissance. Daneben die barocke Alte Wache.
⢠Das Zeughaus wurde um 1500 errichtet
⢠Die Stadtbibliothek ist seit 1973 im wiederaufgebauten Rohlederhaus ansässig, einem Renaissancegebäude aus dem 16. Jahrhundert.
⢠Ein bedeutender spätgotischer Bau ist das ehem. Haus zum Protzen aus dem 15. Jahrhundert, dessen vierachsiger Giebel bereits Voluten zeigt.
⢠Die mittelalterliche Stadtbefestigung ist heute noch an der Ăźber einen Kilometer langen Stadtmauer, den vier Stadttoren sowie vielen TĂźrmen wie dem WeiĂkopf nachzuvollziehen. Das zweitĂźrmige MĂźhlentor ist Ăźber die Ihna gebaut. Die Ăźbrigen Tore sind turmlos, dafĂźr verfĂźgt das Pyritzer Tor Ăźber einen gotischen, das Walltor Ăźber einen Renaissancegiebel â schlicht ist dagegen die heutige Gestalt des Johannistors. Weitere Relikte der Stadtbefestigung sind die beiden Ăźber 30 Meter hohen, rund gestaffelten TĂźrme Rotes Meer und Eisturm aus dem 15. sowie der WeiĂkopf aus dem 13./14. Jahrhundert, der aus einem quadratischen Grundriss in eine runde Form Ăźbergeht.
Museen
Das Museum fßr Archäologie und Geschichte ist das einzige Museum in Stargard und befindet sich am Altstädter Ring.
Einstige Sendeanlage des polnischen Rundfunks
Bis 1998 betrieb der Auslandsdienst des polnischen Rundfunks bei 15°7' Üstlicher Länge und 53°18' nÜrdlicher Breite eine Sendeanlage fßr Mittelwelle (Sendefrequenz: 1503 kHz, Sendeleistung: 300 kW). Die beiden Antennenmaste der Anlage sind inzwischen abgebaut.
Politik
Stadtpräsident
An der Spitze der Stadtverwaltung steht der Stadtpräsident. Seit 2017, als er zum Nachfolger des verstorbenen langjährigen Amtsinhabers SĹawomir Pajor gewählt wurde, ist dies RafaĹ ZajÄ
c, der mit seinem eigenen Wahlkomitee, das von der Vereinigung Stargard XXI, der Liga des Kreises Stargard, der Nowoczesna und der âSolidarnoĹÄâ Westpommern unterstĂźtzt wurde,cite-ref-24[24] antritt. Bei der turnusmäĂigen Wahl im April 2024 wurde er ohne Gegenkandidaten mit 84,5 % der Stimmen wiedergewählt.cite-ref-25[25] Die turnusmäĂige Wahl im Oktober 2018 fĂźhrte zu folgenden Ergebnis:cite-ref-wahl-2018-26-0[26]
⢠RafaĹ ZajÄ
c (Wahlkomitee RafaĹ ZajÄ
c) 82,4 % der Stimmen
⢠Krzysztof KozĹowski (Prawo i SprawiedliwoĹÄ) 11,6 % der Stimmen
⢠Edyta DomiĹczak (Wahlkomitee âEdyta DomiĹczak â parteilosâ) 4,1 % der Stimmen
⢠Wojciech SeredyĹski (Wahlkomitee âLinke Vereinigung â Unser Stargardâ) 1,9 % der Stimmen
Damit wurde ZajÄ
c bereits im ersten Wahlgang fßr eine weitere Amtszeit wiedergewählt.
Stadtrat
Der Stadtrat umfasst 23 Mitglieder, die direkt gewählt werden. Die Wahl im April 2024 fßhrte zu folgenden Ergebnis:cite-ref-27[27]
⢠Wahlkomitee RafaĹ ZajÄ
c 41,9 % der Stimmen, 12 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 22,8 % der Stimmen, 5 Sitze
⢠Koalicja Obywatelska (KO) 22,5 % der Stimmen, 6 Sitze
⢠Lewica 5,3 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Wahlkomitee âVerwaltungskoalition fĂźr LokaleVerwaltungâ 4,5 % der Stimmen, kein Sitz
⢠Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen fßr Pommern 2,9 % der Stimmen, kein Sitz
Die Wahl im Oktober 2018 fĂźhrte zu folgendem Ergebnis:cite-ref-wahl-2018-26-1[26]
⢠Wahlkomitee RafaĹ ZajÄ
c 61,1 % der Stimmen, 17 Sitze
⢠Prawo i SprawiedliwoĹÄ (PiS) 20,6 % der Stimmen, 4 Sitze
⢠Wahlkomitee âLinke Vereinigung â Unser Stargardâ 9,8 % der Stimmen, 1 Sitz
⢠Wahlkomitee âEdyta DomiĹczak â parteilosâ 8,5 % der Stimmen, 1 Sitz
Städtepartnerschaften
⢠Elmshorn (Deutschland, Schleswig-Holstein)
⢠Saldus (Lettland)
⢠Slagelse (Dänemark)
⢠Stralsund (Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern)
⢠Wijchen (Niederlande)
Stargard ist Mitglied der Neuen Hanse.
PersĂśnlichkeiten
EhrenbĂźrger
⢠Schornsteinfegermeister Dallmer, erster Stadtverordneter nach Einfßhrung der Steinschen Städteordnung, ßber 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeitcite-ref-28[28]
⢠Otto von Bismarck (1815â1898), Reichskanzler, 1892
⢠Paul von Hindenburg (1847â1934), Generalfeldmarschall und Politiker, 1918
⢠Rudolf Havenstein (1857â1923), in der Stadt aufgewachsen, Präsident der Reichsbank
⢠Hugo de Witt, Justizrat, Rechtsanwalt und Notarcite-ref-29[29]
⢠Kazimierz MajdaĹski (1916â2007), Erzbischof von Stettin-Cammin
⢠Piotr Mync (* 1956), Vize-Stadtpräsident von Stettin und Stargard
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
Bis 1800
⢠Joachim Conradi, Kirchenrechtler, wirkte im 15. Jahrhundert an der Universität Greifswald
⢠Thomas Mevius (1524â1580), Rechtsgelehrter und Hochschullehrer
⢠Jacob Runge (1527â1595), evangelischer Theologe, Generalsuperintendent von Pommern-Wolgast
⢠Jakob Faber (1537â1613), evangelischer Theologe, Generalsuperintendent von Pommern-Stettin
⢠Valentin Schacht (1540â1607), evangelischer Theologe, Professor und Pastor in Rostock
⢠David Willmann (1550â1591), evangelischer Theologe, Professor in Greifswald
⢠Peter GrĂśning (1561â1631), BĂźrgermeister, Stifter des GrĂśningschen Collegiums
⢠Daniel CrĂźger (1639â1711), Mediziner und Poet
⢠Paul von Brandt (1650â1697), kurbrandenburgisch-preuĂischer Generalmajor
⢠Ehrenreich Boguslaw von Creutz (â1670â1733), preuĂischer Staatsminister und Kabinettssekretär
⢠Bogislaw Bodo von Flemming (1671â1732), brandenburgischer Generalleutnant
⢠Johann Gottlieb BĂśtticher (1677â1762), Mediziner, in Kopenhagen tätig
⢠Laurentius David Bollhagen (1683â1738), evangelischer Theologe, Generalsuperintendent in Vor- und Hinterpommern
⢠Johann Samuel Hering (1683â1752), Jurist, Historiker und Gymnasialprofessor
⢠Emanuel von SchĂśning (1690â1757), preuĂischer Generalmajor, Chef des Infanterieregiments Nr. 46 und Amtshauptmann in KĂśslin
⢠Philipp Joachim von Roman (1702â1786), Generalleutnant im Siebenjährigen Krieg
⢠Balthasar Otto Flesche (â1712â1750), deutscher Jurist, BĂźrgermeister und städtischer Landrat
⢠Friedrich Wilhelm von der Osten (1721â1786), Privatgelehrter, Sammler und Genealoge
⢠Wilhelm Friedrich Leopold von Borcke (1737â1787), preuĂischer Landrat
⢠Johann Heinrich Albert von Doeberitz (1738â1811), preuĂischer Generalmajor
⢠Johann Heinrich Ludwig Meierotto (1742â1800), Geograph und Pädagoge, Rektor des Joachimsthalschen Gymnasiums in Berlin
⢠Joel Asch (1745â1810), jĂźdischer Gelehrter und Rabbiner
⢠Andreas Jakob Hecker (1746â1819), evangelischer Pfarrer und Pädagoge
⢠Friedrich Georg Ludwig von Borcke (1747â1813), preuĂischer Landrat
⢠Peter Johann Hecker (1747â1835), Mathematiker und Hochschullehrer, Rektor der Universitäten in BĂźtzow und Rostock
⢠Gotthilf Samuel Hecker (1753â1825), Lehrer und Theologe
⢠Christian VoĂ (1762â1832), evangelischer Geistlicher
⢠Karl Friedrich MĂźchler (1763â1857), Schriftsteller
⢠Carl Wilhelm Friedrich Grattenauer (1773â1838), Jurist und Schriftsteller
⢠August Wilhelm Heidemann (1773â1813), Jurist und OberbĂźrgermeister von KĂśnigsberg
⢠Ernst von Borcke (1774â1838), preuĂischer Generalmajor im Ingenieurkorps
⢠Karl August Ferdinand von Borcke (1776â1830), preuĂischer General, erster Ritter des Eisernen Kreuzes
⢠Ludwig Hain (1781â1836), Schriftsteller und Lexikonredakteur
⢠Tido von Hagen (1785â1858), preuĂischer General der Infanterie, zuletzt Kommandant von Stettin
⢠Friedrich von Blankenburg (1786â1850), preuĂischer Generalleutnant, zuletzt Kommandeur der 9. Kavallerie-Brigade
⢠Wilhelm Friedrich FĂźrchtegott von Bonin (1786â1852), Oberpräsident der preuĂischen Provinz Pommern
⢠Albert Otto von Wedel-Parlow (1793â1866), preuĂischer Landrat des Kreises AngermĂźnde
19. Jahrhundert
⢠Karl Otto von Raumer (1805â1859), preuĂischer Regierungspräsident und Kultusminister
⢠Ludwig von Korth (1811â1876), preuĂischer Generalleutnant
⢠Ferdinand Spickermann (1812â1880), Arzt, bedeutender Grundbesitzer in Berlin
⢠Friedrich Thurau (1812â1888), Landschaftsmaler
⢠Ludwig Ferdinand Wilhelmy (1812â1864), Chemiker und Physiker, Privatgelehrter in Berlin
⢠Rudolph von Dewitz (1815â1863), Verwaltungsjurist, Landrat des Kreises Landsberg (Warthe).
⢠Carl Theodor Schmidt (1817â1887), Lehrer und Politiker (DFP), MdR
⢠Burkhard von Schmeling (1823â1902), preuĂischer Generalleutnant, zuletzt Kommandant von Danzig
⢠Wilhelm von Knobelsdorff (1825â1908), preuĂischer Generalmajor und Heraldiker
⢠Adolf von Nickisch-Rosenegk (1836â1895), Verwaltungsbeamter und Parlamentarier, Landrat des Kreises Saatzig
⢠August von Dewitz (1836â1887), Geistlicher, Missionsdirektor der Herrnhuter BrĂźdergemeine
⢠Paul von Schmidt (1837â1905), preuĂischer Generalmajor und Militärschriftsteller
⢠Emil Hasenjäger (1838â1915), Architekt und Baubeamter der Schinkelschule
⢠Emil von Meerscheidt-HĂźllessem (1840â1923), preuĂischer General der Infanterie, Kommandierender General des XV. Armee-Korps
⢠Hermann Maas (1842â1886), Chirurg und Hochschullehrer
⢠August von Schmeling (1843â1910), preuĂischer Generalmajor, Kommandeur der 24. Infanterie-Brigade
⢠Ludwig von Massow-Parnehnen (1844â1914), preuĂischer Offizier und Mitglied des Deutschen Reichstags
⢠Richard von Hartwig (1849â1917), Schriftsteller
⢠Paul Kohli (1850â1907), Verwaltungsjurist, OberbĂźrgermeister von Thorn
⢠Adolf Lesser (1851â1926), Mediziner, Professor an der Universität Breslau
⢠Hans von Cranach (1855â1929), preuĂischer Offizier, Burghauptmann der Wartburg
⢠Max von Stojentin (1861â1918), Chemiker, Volkswirt, Regionalhistoriker von Hinterpommern
⢠Wilhelm Lucas von Cranach (1861â1918), Schmuckdesigner des Jugendstils
⢠Georg Joachimsthal (1863â1914), Orthopäde in Berlin
⢠Otto Gruson (1863â1929), Industrieller und Abgeordneter
⢠Ernst Vicenz (1865 â n. 1925), Architekt und Philatelist
⢠Oscar Levy (1867â1946), deutsch-britischer Arzt, Philosoph und Nietzsche-Forscher
⢠Max Levy (1869â1932), Fabrikant (AEG)
⢠Friedrich Giese (1870â1944), Sprachwissenschaftler und Orientalist
⢠Wilhelm Jordan (1871â1927), Maler, Illustrator und Zeichenlehrer
⢠Paul Gossen (1872â1942), Unternehmer und Ingenieur im Bereich Elektrotechnik
⢠Conrad Heese (1872â1945), Jurist, Notar und Justizrat in GĂśrlitz
⢠Paul Meder (1872â1949), Schriftsteller und Theologe
⢠Ernst Drahn (1873â1944), Archivar und Schriftsteller
⢠Max Berg-Ehlert (1875â1953), Theaterschauspieler und -intendant
⢠Werner von Blomberg (1878â1946), Generalfeldmarschall, Reichswehr- bzw. Reichskriegsminister
⢠Hans Nolpa (1878â1930), Maler, Zeichner und Illustrator
⢠Elfriede Feudel (1881â1966), Wegbereiterin der Rhythmik
⢠Martin Friedland (1881â1940), Komponist und Musikschriftsteller
⢠Erich Wende (1884â1966), Jurist und Ministerialbeamter, Leiter der Kulturabteilung im Bundesinnenministerium
⢠Carl Theodor Protzen (1887â1956), dMaler
⢠Fritz Raeck (1894â1968), Schullehrer und Schriftsteller
⢠Reinhard Perwitzschky (1896â1971), HNO-Arzt und Hochschullehrer
⢠Johannes Suckow (1896â1994), Psychiater und Neurologe, Direktor der Neurologischen Klinik der Universität Dresden
⢠Hans-Joachim Tapolski (1897â1966), Landrat, Seeoffizier und Ministerialdirigent
⢠Wilhelm Ladendorf (1898â1974), Politiker (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
⢠Hasso von Wedel (1898â1961), Generalmajor und Leiter der Wehrmachtpropaganda
⢠Friedrich-Karl SchlĂźnz (1900â1978), Chemiker und Hochschullehrer
20. Jahrhundert
⢠Gustav Nass (1901â1995), Psychologe und Kriminologe
⢠Hans PrĂźtz (1902â1972), Bildhauer
⢠Paul Schwebes (1902â1978), Architekt
⢠Hans-Joachim von Merkatz (1905â1982), Politiker (Deutsche Partei, CDU), Bundesminister
⢠Ehrhard Johann Martin Nimz (1905â1984), Verwaltungsjurist, BĂźrgermeister von Bitterfeld
⢠Curt Schmieden (1905â1991), Mathematiker, Professor an der TU Darmstadt
⢠Franz Wieacker (1908â1994), Privatrechtler und Rechtshistoriker
⢠Werner Dittschlag (1910ânach 1976), Schriftsteller
⢠Rudolf Wesenberg (1910â1974), Kunsthistoriker und Denkmalpfleger
⢠Gerd Niepold (1913â2007), kommandierender General des III. Korps
⢠Helmut Meinhold (1914â1994), Wirtschaftswissenschaftler, Vorsitzender des Sozialbeirats der Bundesrepublik Deutschland
⢠Alfred Voigt, Schriftsteller (Pseudonym: Alfred H. Vogt)cite-ref-30[30]
⢠Hans Lewerenz (1915â2006), Maler, Grafiker und Bildhauer
⢠Kurt Blauhorn (1916â2006), Journalist und Sachbuchautor
⢠Friedrich Hitz (1918â1997), Maler
⢠Else Merke (1920â2005), Politikerin (DBD), Mitglied des Staatsrates der DDR
⢠Joachim Wolff (1920â2000), Schauspieler und Sprecher
⢠GĂźnter Heyden (1921â2002), Geisteswissenschaftler, Direktor des Instituts fĂźr Marxismus-Leninismus beim ZK der SED
⢠Hartmut Goethe (1923â2020), Schiffs- und Tropenmediziner
⢠Werner Spitz (1926â2024), in den USA tätiger forensischer Pathologe
⢠Hans-Joachim Kornadt (1927â2023), Psychologe und Erziehungswissenschaftler
⢠Karl LĂźneburg (1927â2014), Politiker (SPD), Mitglied der Bremischen BĂźrgerschaft
⢠Claus Biederstaedt (1928â2020), Schauspieler und Synchronsprecher
⢠Manfred Fanslau (* 1929), Generalleutnant des Heeres der Bundeswehr
⢠Werner Lange (1929â2014), Generalleutnant der Bundeswehr, Kommandierender General des II. Korps in Ulm
⢠Wolfgang Schumann (* 1929), Politiker (SPD), ehemaliger Landtagsabgeordneter in Rheinland-Pfalz
⢠Helmut Vogel (1929â1997), Physiker, Herausgeber des Lehrbuches Gerthsen Physik
⢠Dietrich Kerky (1930â2023), Schauspieler
⢠Robert Rehfeldt (1931â1993), Maler, Graphiker und ObjektkĂźnstler
⢠Hinrich Siuts (* 1932), Ethnologe
⢠Hinrich Baller (1936â2025), Architekt, Professor an der Hochschule fĂźr Bildende KĂźnste Hamburg
⢠Hans-Jßrgen Micheel (* 1936), Diplomat, Botschafter und Ständiger Delegierter der DDR bei der UNESCO
⢠Johann Peter LĂźth (1937â2014), Architekt, Landeskonservator des Saarlandes
⢠Hans Brichzin (* 1938), Archivar und Autor, ehemaliger stellvertretender Leiter des Hauptstaatsarchivs Dresden
⢠Walter M. Sprondel (1938â2024), Soziologe, emeritierter Professor an der Universität TĂźbingen
⢠Annerose Akaike (1939â2011), deutsch-japanische Ărztin und Ăbersetzerin
⢠Klaus Grunenberg (* 1939), Lyriker und Autor
⢠Wolfgang Klatt (1939â2016), Politiker (SPD), MdBB
⢠Wolf Redl (1939â2010), Schauspieler und Regisseur
⢠Gottfried von Einem (* 1940), HÜrspielregisseur und Autor
⢠Horst Hein (1940â1994), Politiker (SPD) und Landtagsabgeordneter
⢠Peter Karow (* 1940), Unternehmer, Erfinder und Softwareentwickler
⢠Udo Lumma (1941â2006), Politiker (SPD)
⢠Wilhelm von Boddien (* 1942), Geschäftsfßhrer des FÜrdervereins fßr den Wiederaufbau des Berliner Schlosses
⢠Dietrich Lemke (* 1943), Pädagoge und Hochschullehrer
⢠Carlo von Tiedemann (1943â2025), Radio- und Fernsehmoderator
⢠Karin Nennemann (* 1944), Schauspielerin
⢠Gregor Rottschalk (* 1945), deutscher Liedtexter, Autor, Musikproduzent und HÜrfunkmoderator
⢠Jolanta Sutowicz (1945), Schauspielerin und Festivalleiterin
⢠Bernard KrÄczyĹski (* 1950), Radsportler
⢠Danuta Piecyk (1950â2011), Leichtathletin
⢠PrzemysĹaw Gintrowski (1951â2012), Liedermacher
⢠SĹawomir Preiss (* 1952), Politiker, 1990â1998 Mitglied des Stadtrates von Stargard SzczeciĹski
⢠Jerzy Jankowski (* 1953), Politiker
⢠Arkadiusz BÄ
k (* 1974), FuĂballspieler
⢠Marek Trejgis (* 1975), FuĂballspieler
⢠PaweŠCzapiewski (* 1978), Leichtathlet
⢠Anna Nowakowska (* 1980), Volleyballspielerin
⢠Margaret (* 1991), Popsängerin und Bloggerin
PersĂśnlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben
⢠Gregor Christian Martini (1672â1728), Lexikograph und Rechtsanwalt am Hofgericht zu Stargard
⢠Jakob Brunnemann (1674â1735), Jurist, Direktor des SchĂśppenstuhls zu Stargard
⢠Johann Wilhelm Michaelis (1677â1736), Kupferstecher, SchĂśpfer einer Pommernkarte
⢠Johann Christian SchĂśttgen (1687â1751), Theologe und Polyhistor, Rektor der Stadtschule
⢠Daniel Gottfried Werner (* 1695), Rektor am Collegium Groeningianum, Pfarrer zu St. Jakob
⢠Andreas Petrus Hecker (1709â1771), pietistischer Theologe und Reformpädagoge
⢠Hennow Ludwig von Barfus (~1720â1782), BĂźrgermeister und städtischer Landrat
⢠Samuel Tiefensee (1722â1810), Schriftsteller und Schulmann, Rektor der Stadtschule
⢠Karl Friedrich Vangerow (1723â1750), Verwaltungsbeamter, Stifter der Vangerowschen Realschule
⢠Gottfried Georgi (1731â1801), Kommunaljurist, BĂźrgermeister und städtischer Landrat
⢠Johann Daniel Wutsdorff (1748â1819), Kommunaljurist, OberbĂźrgermeister und städtischer Landrat
⢠Friedrich Otto Wichmann (1763 â nach 1791), Theologe und Schulmann, am Collegium Groeningianum
⢠Gotthilf Samuel Falbe (1768â1849), Direktor des Collegium Groeningianum
⢠Otto August Struve (1784â1847), Verwaltungsbeamter und Sachbuchautor, war von 1815 bis 1845 Stadtsyndikus von Stargard
⢠Friedrich von Balthasar (1777â1811), Vizepräsident von Pommern
⢠Christian von Stemann (1816â1882), Jurist und Diplomat, Staatsanwalt in Stargard
⢠Carl Freese (1807â1892), Philologe, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
⢠Felix Boehmer (1851â1920), Jurist und Mitglied des PreuĂischen Abgeordnetenhauses, Autor stadtgeschichtlicher Abhandlungen
⢠Paul Gerber (1854â1909), Physiker, Gymnasiallehrer in Stargard
⢠Richard Schroeder (1856â1908), OberbĂźrgermeister von Stargard
⢠Otto Dross (1861â1916), Schriftsteller, Gymnasiallehrer in Stargard
⢠Fritz Herbert (1860â1925), Politiker (SPD) und Konsumgenossenschafter, wirkte zeitweise in Stargard
⢠Martin Wehrmann (1861â1937), Historiker und Gymnasialdirektor
⢠Ludwig Hamann (1867â1929), Schriftsteller, Journalist und Schriftleiter der Stargarder Zeitung
⢠Albert Kolbe (1871â1941), OberbĂźrgermeister von Stargard
Gmina Stargard
Literatur
Quellen
⢠Barnim I. D. Slav. ertheilet der neuen Stadt Stargard das erste privilegium, giebet ihr 150. Hufen, den Ihna-Strohm bis ins Meer, Magdeburgisch Recht, freye Holtzung in der FĂźrstlichen Heyde etc. In: Friedrich von Dreger: Codex Pomeraniae diplomaticus. I. Band bis auf das Jahr 1269 incl. Haude und Spener, Berlin 1768, S. 240â142, Nr. CLVII (Google Books).
Schrifttum zur Stadtchronik
⢠Stargard, Kreisstadt des Kreises Saatzig und Stadtkreis, an der Ihna, Provinz Pommern. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Stargard (meyersgaz.org).
⢠Paul Schulz (Hrsg.): Der Kreis Saatzig und die kreisfreie Stadt Stargard â Ein pommersches Heimatbuch. Rautenberg, Leer 1984.
⢠Felix Boehmer: Geschichte der Stadt Stargard in Pommern. Stargard, 1903/1904.
⢠Band 1: Geschichte der Stadt im Mittelalter â mit Karten, Stadtplänen und Abbildungen von städtischen Wehrbauten, kirchlichen Bauten, des Rathhauses, des Stadtsiegels und städtischer MĂźnzen. F. Hendess, Stargard in Pommern, 1903, urn:nbn:de:gbv:9-g-4900332.
⢠Band 2: Geschichte der Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. F. Hendess, Stargard in Pommern, 1904, urn:nbn:de:gbv:9-g-5273881.
⢠Johannes Hinz: Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land. Bechtermßnz, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-181-3.
⢠Michael Rademacher: Provinz Pommern â Landkreis Stargard. Online-Material zur Dissertation, OsnabrĂźck 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900
⢠Martin Zeiller: Stargard. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae (= Topographia Germaniae. Band 13). 1. Auflage. Matthaeus Merians Erben, Frankfurt am Main 1652, S. 98â101 (Volltext [Wikisource]).
⢠Ludwig Wilhelm BrĂźggemann: AusfĂźhrliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des KĂśnigl. PreuĂischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der KĂśnigl. Landescollegien in Stettin gehĂśrigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 170â207; (Google Books) (Textarchiv â Internet Archive).
⢠Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern â Schilderung der Zustände dieser Lande in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Teil II, Band 4: Saatziger Kreis, insbesondere Stadt Stargard, Anklam 1867, S. 620â814; Textarchiv â Internet Archive â S. 815â836; Textarchiv â Internet Archive.
⢠Gottlieb Christian Teske: Geschichte der Stadt Stargard. Stargard 1843; Textarchiv â Internet Archive.
⢠Christian SchÜttgen: Die Vorspiele der Stargardischen Reformation, das ist Zeugnisse der Wahrheitt, welche mitten im Papstthum von einigen erkannt und an den Tag geleget werden, aus den Documenten der Stargardischen Kirchen-Historie, bey Gelegenheit des andern absonderlichen Jubel-Festes, welches den 26. Decembr. 1724 gefeyert worden, zusammen gesuchet, und zur Ehre des heiligen Gottes, auch einiger Erbauung seiner Kirchen, an den Tag geleget. Stargard 1724 (Digitalisat).
Weblinks
Commons
: Stargard
â Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Stargard
â ReisefĂźhrer
⢠Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte Provinz Pommern â Stadtkreis Stargard. Online-Material zur Dissertation, OsnabrĂźck 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 21. Oktober 2023
⢠Stadt Stargard i Pomm. (Territorial.de)
⢠Die Stadt Stargard im ehemaligen Stadtkreis Stargard in Pommern. (Gunthard Stßbs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)
⢠Der Stadtkreis Stargard in der ehemaligen Provinz Pommern. (Gunthard Stßbs und Pommersche Forschungsgemeinschaft, 2011)
⢠Homepage Heimatkreis Stargard
⢠Homepage der Stadt Stargard (deutsch, englisch, polnisch)
⢠Homepage der Gmina Stargard (polnisch)
⢠Website des Museums fßr Archäologie und Geschichte in Stargard (polnisch)
FuĂnoten
cite-note-area-and-population-in-the-territorial-profile-in-2024-11. Area and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025.
cite-note-22. â Johannes Hinz: Pommern. Lexikon: Geographie, Geschichte, Kultur. BechtermĂźnz, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-185-6, S. 291.
cite-note-33. â Zur Frage der Datierung der Stadtrechtsurkunde siehe Klaus Conrad (Bearb.): Pommersches Urkundenbuch. Band 1. 2. Auflage. BĂśhlau Verlag, KĂśln / Wien 1970, S. 684â687.
cite-note-44. â Christian Friedrich Wutstrack (Hrsg.): Nachtrag zu der Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des KĂśniglich-PreuĂischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Stettin 1795, S. 167â173; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-55. â Ludwig Wilhelm BrĂźggemann (Hrsg.): AusfĂźhrliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des KĂśniglich-PreuĂischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. II. Teil, 1. Band. Stettin 1784, S. 170â207; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-66. â Ăbersichtstabelle bei Wutstrack (1793), loc. cit. auf S. 736.
cite-note-77. â Adolf Ludwig Friedrich Goeden: Bericht Ăźber die Cholera-Epidemie in Stettin im Jahr 1866. Stettin 1867, S. 41â42 (47 Seiten); Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-mkl-88. â Stargard. In: Meyers GroĂes Konversations-Lexikon. 6. Auflage. Band 18: SchĂśnebergâSternbedeckung. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1909, S. 857 (Digitalisat. zeno.org).
cite-note-st-bs-99. â Gunthard StĂźbs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: Die Stadt Stargard i. Pom. im ehemaligen Stadt Stargard in Pommern. 2011.
cite-note-1010. â KlockhausĘź Kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs, Band 1 A, Berlin 1935, S. 1116â1120 (Google Books).
cite-note-1111. â Roger A. Freeman: Mighty Eighth War Diary. Janeâs, London / New York / Sydney 1981, ISBN 0-7106-0038-0, S. 360.
cite-note-1212. â premier.gov.pl
cite-note-132. Christian Friedrich Wutstrack (Hrsg.): Kurze historisch-geographisch-statistisce Beschreibung von dem kĂśniglich-preuĂischen Herzogtum Vor- und Hinterpommern. Stettin 1793, Ăbersichtstabelle auf S. 737.
cite-note-143. Ortschafts-VerzeichniĂ des Regierungs-Bezirks Stettin nach der neuen Kreis-Eintheilung vom Jahr 1817 nebst einem alphabetischen Register. Stettin 1817, IX. Saatziger Kreis, Nr. 4; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-154. Alexander August MĂźtzell, Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches WĂśrterbuch des preussischen Staats. Band 4: PâS, Halle 1823, S. 365, Ziffer 6275; Textarchiv â Internet Archive.
cite-note-kpsb-165. Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Pommern und ihre BevĂślkerung. KĂśnigl. PreuĂisches Statistisches Bureau, Berlin 1874, S. 44â45, Nr. 4.
cite-note-mr-176. Michael Rademacher: Stargard. Online-Material zur Dissertation, OsnabrĂźck 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900
cite-note-meyersgaz-187. Stargard in Pommern, an der Ihna. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Stargard in Pommern (meyersgaz.org).
cite-note-198. Statistisches Landesamt (Hrsg.): Gemeindelexikon fĂźr den Freistaat PreuĂen. Provinz Pommern. Nach dem endgĂźltigen Ergebnis der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. Oktober 1932. Berlin 1932, S. XXVIII.
cite-note-2020. â Nowa Synagoga w Stargardzie In: Virtuelles Schtetl
cite-note-2121. â Martin Wehrmann: Die KirchenbĂźcher in Pommern. In: Baltische Studien, Band 42, Stettin 1892, S. 201â280, insbesondere S. 263 (Google Books).
cite-note-2222. â Przemienienia Panskiego. (pomorzezachodnie.travel [abgerufen am 22. Juni 2021]).
cite-note-2323. â Ludwig Wilhelm BrĂźggemann: AusfĂźhrliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des KĂśnigl. PreuĂischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern. Teil II, Band 1: Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der KĂśnigl. Landescollegien in Stettin gehĂśrigen Hinterpommerschen Kreise. Stettin 1784, S. 174â175; Textarchiv â Internet Archive.
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o prezydenturÄ w Stargardzieâ auf stargard.naszemiasto.pl, abgerufen am 26. August 2020.
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cite-note-2727. â Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 23. Juni 2024.
cite-note-2828. â Karlheinz Spielmann: EhrenbĂźrger und Ehrungen in Geschichte und Gegenwart. Eine Dokumentation zur deutschen und mitteleuropäischen Geschichte. 3., wesentlich veränderte Auflage. Selbstverlag, Dortmund 1967, Band 2, S. 885; dort auch Bismarck, Hindenburg und Havenstein.
cite-note-2929. â Erich Faul (Hrsg.): Landsmannschaft Schottland zu TĂźbingen â Liste aller BundesbrĂźder 1849â1959, Stuttgart 1969.
cite-note-3030. â Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Whoâs who. 24. Ausgabe. Schmidt-RĂśmhild, LĂźbeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1287.